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Lerch AG Bauunternehmen

Für die Zukunft gerüstet


Die Lerch AG Bauunternehmung ist ein traditionsreicher Betrieb, der auf solide Leistung und Handwerk baut.
Darauf können wir als Mitarbeiter stolz sein. Unser Firmenjubiläum birgt aber auch die einmalige Chance, Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Denn wenn uns der Blick in die eigene Unternehmensgeschichte etwas lehrt, dann Folgen-des: Im kontinuierlichen Wandel und der steten Anpassungsfähigkeit liegen die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Diese gilt es auch künftig zu pflegen: Wir müssen weiterhin offen im Denken und Handeln sein. Nur so können wir uns auf die veränderte Marktlage einstellen.

Flexibilität

Diesbezüglich kommt uns bereits heute zugute, dass wir uns dank auftrags-bezogener Ausleihe der Maschinen umgehend den Bedürfnissen unserer Kunden anpassen können. Diese Flexibilität wird in Zukunft bereits die Planungsphase umfassen. Mit prozessorientierter Bausoftware lassen sich die Ressourcen bedarfsgerecht einsetzen und somit voll ausschöpfen. Der koordiierte EDV-Einsatz wird künftig die ganze Wertschöpfungskette umfassen und jede Baustelle mit der Zentrale vernetzen: So lässt sich interaktiv und in Echtzeit stets der Ist-Zustand ermitteln. Intelligente Informatiklösungen ersetzen indes nicht die Innovation im Denken: Stets müssen wir unseren Kunden Baulösungen bieten, die sowohl effizient und kostengünstig, als auch überraschend und neuartig sind.

Förderung

Die Basis hierfür bildet die Schulung: Jährlich bilden wir 20 Lehrlinge aus und unterstützen unseren Nachwuchs konsequent beim Besuch einer Polier- oder Bauführer-Schule. Und das aus gutem Grund, denn die Ansprüche an jeden einzelnen steigen stetig.

Effizienz

Wir werden künftig vermehrt komplexe planerische Aufgaben übernehmen, zum Beispiel bei Effizienzberatungen im Energiebereich. Generell wird die Frage nach einem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu einem
zentralen Thema werden. Neben den klassischen Bereichen Hoch- und Tiefbau möchten wir deshalb die Holzbau-Sparte gezielt fördern, da Holz als nachwachsender Rohstoff die Standards ökologischen Bauens erfüllt.


Nachhaltigkeit

Der natürliche Werkstoff Holz ist zugleich auch Sinnbild für unser Unternehmen, das auf nachhaltiges Wachstum setzt und sich stets flexibel zeigt. Diese Anpassungsfähigkeit haben wir in den vergangenen 150 Jahren unter Beweis gestellt. Und wir fühlen uns unseren anspruchsvollen Zielen auch in Zukunft verpflichtet.

Mehr Komfort, weniger Verbrauch<//u><//u><//u><//u><//u>

Was energieeffizientes Bauen in Zukunft ausmacht

Klimawandel und steigende Energiekosten haben zu einem Umdenken geführt: Gebäude im Passivhaus- bzw. MINERGIE-Standard liegen im Trend. Sie verbrauchen weniger Energie und schonen die natürlichen Ressourcen. Die
BauLerchManagement AG bietet seit 2008 solch zukunftsträchtige Baulösungen an.

Als Mitglied der IG Passivhaus und als zertifizierter MINERGIE-Fachpartner für Architektur und Energieplanung verfügt die BauLerchManagement AG über ein breites Know-how im energieeffizienten Bauen. Doch was ist unter diesem Begriff zu verstehen? «Unterschiedliche Massnahmen am Gebäude, die letztlich alle auf dasselbe Ziel hinauslaufen: den Energieverbrauch drastisch zu senken», erklärt Matthias Schwartz, Leiter energieeffizientes Bauen bei der BauLerchManagement AG.

Eine wichtige Rolle spiele dabei die Wärmedämmung.
Hier galt bisher die Devise: Je dicker die Dämmung, desto geringer fällt der Energieverlust aus. Allerdings nimmt die Wirkung nicht linear zu, sondern verliert ab einer gewissen Dicke. Mit der Konsequenz, dass bei einem MINERGIE- P-Haus die Wände bis zu 35 Zentimeter Dämmstoff benötigen. Durch den Einsatz neuartiger Vakuumisolationspaneelen (VIP) und Aerogelen dürften solche Dicken bald der Vergangenheit angehören. Hier reichen vier bis fünf Zentimeter für die gleiche Wirkung, was dünnere Wandaufbauten möglich macht.


Fenster so gut wie Mauern

Neben der Dämmung spielen die aktive Energieerzeugung sowie die passive Gewinnung eine wichtige Rolle in Bezug auf die Einsparung von Ressourcen. Letztere hängt zunächst von der Lage und der Architektur des Gebäudes ab. Ein kompaktes, freistehendes Haus an bester Südlage nimmt automatisch mehr Energie auf als eine fremdverschattete Liegenschaft, die kaum direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Bei der passiven Gewinnung kommt deshalb der Qualität der Fenster eine besondere Rolle zu. Dreifachverglasungen sind heute bei Passivhäusern bereits Standard: «Solche Fenster können wie ein Mauerwerk die Innenräume konstant auf Zimmertemperatur halten.»So kann ein Passivhaus rund neun Monate im Jahr Energie aufnehmen.

Da die High-Tech-Fenster verblüffende Isolationswerte aufweisen, ist es im Sommer unerlässlich, die Liegenschaft zu beschatten: «Lüften reicht da längst nicht mehr aus». Sei es mit einem fixen Vordach oder automatischen Storen, die per Timer oder Lichtsensor reguliert werden. In einer derartigen Gebäudetechnik sieht Architekt Schwartz denn auch eine der Heraus-forderungen für die Zukunft: «Moderne Häuser sind eben längst keine monolithischen Gebilde mehr, sondern aktive Schutzhüllen. Deren komplexe Technik muss dem Menschen dienen, darf sich aber nicht in den Vordergrund drängen.»


Gespeicherte Sonne

Zur komplexen Technik zählt ebenfalls die aktive Energieerzeugung an der Gebäudehülle.
Hier gilt es, zunächst zwischen der Wärme- und der Stromgewinnung zu unterscheiden: Der Warmwasserbedarf wird bei Passivhäusern heute mit Sonnenkollektoren auf dem Dach des Gebäudes gedeckt. Der Wirkungsgrad solcher Solaranlagen ist so hoch, dass in den Sommermonaten meist ein Überhang entsteht: «Da fällt zuweilen so viel Warmwasser an, dass sich die  Sonnenkollektoren automatisch entlüften müssen, um nicht zu überhitzen», erläutert Schwartz.

Mit hocheffizienten Vakuumkollektoren lässt sich die Wärmegewinnung zudem vom Frühling bis in den Herbst hinein ausdehnen, wo die anfallende Energie dann auch fürs Heizen genutzt werden kann. «Die Herausforderung besteht heute also nicht mehr in der eigentlichen Wärmegewinnung, sondern in der Speicherung der Sonnenenergie über das ganze Jahr hinweg. Schliesslich möchte jeder auch im Winter warm duschen», so Matthias Schwartz.

Bisher waren dazu grosse, gut isolierte Wassertanks nötig, die als Saisonwärmespeicher dienten und entsprechend kostspielig in der Anschaffung waren. Die Zukunft gehört kompakten Latent-Wärmespeichern, die auf Salz- oder Paraffin-Basis funktionieren.
Dabei wird zum Beispiel ausgenutzt, dass zum Schmelzen von Paraffin bei einer Temperatur von 60 Grad ungefähr genauso viel Energie benötigt wird – und daher auch gespeichert werden kann –, wie man zur Erwärmung von Wasser von 20 auf 70 Grad braucht.

Die bei diesem Prozess gleichbleibende Temperatur für die Warmwasser-Erzeugung stellt einen weiteren grossen Vorteil dar. Daher braucht ein Latent-Wärmespeicher auch bei gleichbleibender Leistung viel weniger Volumen.
«Solche fortschrittlichen Speichersysteme sind entscheidend, denn bei heutigen Passivhäusern wird selbst im Winter häufig nur noch zugeheizt, um Warmwasser zu gewinnen», weiss Matthias Schwartz. Denn ein zusätzliches Heizen der Wohnräume sei bei Passivhäusern praktisch kaum nötig. «Da kann man sich als Bauherr getrost eine Heizung sparen. Häufig ist es sinnvoller, die noch benötigte Rest-Heizenergie über einen Elektroheizstab in der Zuluftanlage zuzuführen», meint Schwartz.

Geld vom Dach

Diese Heizenergie ist besonders ressourcenschonend, wenn das Passivhaus auch zur Stromerzeugung genutzt wird. «Eine entsprechende Photovoltaik Anlage auf dem Dach lässt die eigenen vier Wände zum Kraftwerk werden», ist sich Schwartz sicher. «Bei entsprechender Lage und Grösse der Anlage speist man mehr Strom ins Netz ein, als man benötigt. Das Gebäude kommt auf eine positive Energiebilanz.» Auch hier rechnet der Leiter energieeffizientes Bauen damit, dass sich der Wirkungsgrad von marktgängigen Photovoltaik-Anlagen, der heute bei maximal 20 Prozent liegt, in den nächsten Jahren kontinuierlich verbessern wird, und das bei sinkenden Preisen.

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